Claus Trophobia, Juli 2018

Blog, Interview

‚THIS IS THE UNDERGROUND‘

Der Wiener Musiker Claus Trophobia hat am 15. Juni sein Soloprojekt-Debütalbum No Love veröffentlicht. Im Gespräch mit RIFF SHIFT verriet er, was die größten Herausforderungen als Musikschaffender sind, warum man nicht immer einen Plan haben muss und weshalb der Weg stets das Ziel ist.

RIFF SHIFT: Lieber Claus, du bist Multiinstrumentalist, spielst Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier und singst. Außerdem nimmst du deine Songs selbst auf und mischt sie in Eigenproduktion. Du bist Gründungsmitglied des Labels Gasgasse Records. Neben deinem Soloprojekt bist du bei Mindbomb tätig. Habe ich etwas ausgelassen?

Claus Trophobia: Eigentlich nicht. Ich glaube aber, es wäre ein Overstatement, zu sagen, ich spiele Klavier. Ich bediene bloß die Tasten so lange, bis sie nach dem klingen, was ich mir vorstelle.

RIFF SHIFT: Was ist denn dein primäres Instrument?

Claus Trophobia: Das ist und bleibt die Gitarre.

RIFF SHIFT: Wie sehen generell deine musikalischen Anfänge aus, wie würdest du sie beschreiben?

Claus Trophobia: Die erste Art der Musik, die an mir hängen geblieben ist, war Soundtracks von Filmen. Beispielsweise Klaus Doldingers Das Boot. Meine ersten Versuche, selber Musik zu kreieren, waren mit einem Sampling-Programm mit vorgefertigten Loops und Beats. Zwischenzeitlich hat mich dann aber die Rockmusik ergriffen, insbesondere von Bands wie Monster Magnet und The Cult. In weiterer Folge habe ich dann begonnen, mir Gitarre beizubringen, unterstützt durch Unterricht bei einer Musikstudentin, allerdings wirklich nur für die Basics auf der Konzertgitarre, alles andere autodidaktisch.

RIFF SHIFT: Wie ging es dann weiter, wann hast du das erste Mal in einem Ensemble gespielt?

Claus Trophobia: Die ersten Bandprojekte sind dann sehr schnell gekommen. In Wirklichkeit haben wir ja in der Schule bereits eine Band gegründet, bevor wir überhaupt Instrumente spielen konnten. Wir haben uns überlegt „Du spielst Schlagzeug, du spielst Bass…“ und so weiter. Ich war aber der einzige, der die Sache letztlich durchgezogen hat.

RIFF SHIFT: Du hast ja auch bei Greedy Monsters gespielt, wie ist das zustande gekommen?

Claus Trophobia: Greedy Monsters habe ich im Jahr 2011 mitbegründet. Mit dieser Formation habe ich 2012 meine ersten Veröffentlichungen herausgebracht: Die LP Greedy Monsters sowie die EP Bullsquid Apocalypse. Bei letzterer habe ich die Produktion erstmals alleine in die Hand genommen – das sollte dann den Weg zu meinem Soloprojekt ebnen.

RIFF SHIFT: Wie lange warst du dann dabei?

Claus Trophobia: Bis zuletzt – die Band hat sich nach etwa zwei Jahren aufgelöst.

RIFF SHIFT: Danach kam Freddie Red, oder?

Claus Trophobia: Zwischenzeitlich war ich für kurze Zeit bei Freddie Red und Broken Ego, davor hat auch eigentlich schon das Projekt Mindbomb mit Alessandro (Anm.: Wessely, Mitglied bei Mindbomb und Old Steam Machine) begonnen. Es gab also sehr viele Projekte gleichzeitig.

RIFF SHIFT: Der aktuelle Stand sind dein Soloprojekt Claus Trophobia und die Band Mindbomb, wobei du dich zeitlich eher deinem Soloprojekt widmest, oder?

Claus Trophobia: Ja, so wie es sich halt ergibt. Es steckt kein größerer Plan dahinter, man tut einfach.

RIFF SHIFT: Jetzt eine sehr klassische Frage zum Künstlernamen: Claus ist ja dein Vorname, aber wie kommt man darauf, sich Claus Trophobia zu nennen?

Claus Trophobia: Ja, wie gerade angedeutet, ist es ein Wortspiel mit meinem Vornamen. Andererseits kann man es auch so deuten: Ich schreibe Songtexte hauptsächlich aus meinem Unterbewusstsein heraus, zumindest versuche ich das so. Das was darin versteckt ist, will hinaus, will befreit werden.

RIFF SHIFT: Als Hörerin würde ich aber davon ausgehen, dass hinter der Musik vielleicht etwas düsteres, beklemmendes steckt – so ist es bei dir aber nicht, soweit ich das beurteilen kann. Natürlich gibt es finstere Sachen, aber mindestens genauso viele, die überhaupt keine Bedrängnis hervorrufen, ganz im Gegenteil.

Claus Trophobia: Ich glaube es ist generell schwierig, in einem Namen alle Aspekte zusammenzufassen. Das Beklemmende ist für mich der Status quo, aus dem ich ausbreche.

RIFF SHIFT: Würdest du den Namen auch in klanglichen Bezug zu deiner Musik setzen?

Claus Trophobia: Weniger. Es ist primär ein Wortspiel.

RIFF SHIFT: Zu deinem Debütalbum No Love: Wie kann man sich den Entstehungsprozess vorstellen?

Claus Trophobia: Der Prozess war der, dass es gar keinen Plan dafür gab. Dadurch, dass Claus Trophobia als Nebenprojekt gestartet ist, neben meinen anderen Bandprojekten, habe ich das aufgenommen, was ich mit anderen Bands nicht gemacht habe. Ich habe einfach den Dingen freien Lauf gelassen, Song für Song, ohne auf ein Album hinzuarbeiten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sobald man ein Album plant, die Beendigung schwierig wird. Wenn man Schritt für Schritt drauflos arbeitet, hat man von heute auf morgen plötzlich genug Songs, aus denen man ein Album machen kann.

RIFF SHIFT: Wie lange hat die Arbeit vom Zusammentragen des Materials bis hin zur Veröffentlichung gedauert?

Claus Trophobia: Schwierig zu sagen, da viele Songs Remakes von uraltem Material sind. Es gibt Songs darauf, die habe ich vor zehn Jahren geschrieben, dann umgeschrieben und dann aufgenommen. In Summe habe ich wahrscheinlich eineinhalb Jahre daran gearbeitet, mit langen Pausen dazwischen.

RIFF SHIFT: Du hast also einiges an Material aus der Vergangenheit verwertet, upgecycled sozusagen. Haben sich seit dem Release schon ehemalige Bandkollegen bei dir gemeldet, die dich darauf angesprochen hätten?

Claus Trophobia: Nein. Einige Songs wurden zwar schon auch früher live gespielt, aber ich habe keinen Kontakt mehr zu ihnen und sie haben das Album vermutlich auch nicht gehört.

RIFF SHIFT: Auf welche Hindernisse bist du im Albumprozess gestoßen?

Claus Trophobia: Auf überraschend wenige, da ich das Knowhow bereits bei vorigen Projekten erarbeitet und mir kein konkretes Ziel gesetzt habe.

RIFF SHIFT: Das Label (Anm.: Gasgasse Records) war ja für den Release schon da. Denkst du, ohne wäre es schwer gewesen?

Claus Trophobia: Möglicherweise. Aber ich nehme die Dinge gerne selbst in die Hand, bevor ich wen anderen anhaue. Die Frage hat sich einfach nicht gestellt. Es hat sich gefügt.

RIFF SHIFT: Du hast neun Tracks auf deinem Album, und bedienst verschiedene musikalische Stile. Wenn man sich Songs wie Overlord oder den Titeltrack No Love anhört, geht es ja wesentlich härter zu, als bei Nummern wie Lonely Birds. Wie beschreibst du diesen Spagat? (Anm.: Auf der offiziellen Website wird das Projekt als „Alternative – Space Rock – Ambience“ beschrieben.)

Claus Trophobia: Ich schreibe meine Songs häufig drauflos. Der Sinn ergibt sich meist von selbst. Ich setze mir weder stilistisch noch anderswo Grenzen. Der kreative Geist schwankt zwischen ekstatischen Hochs und tiefen Abgründen. Man hat negative und positive Gedanken, destruktive und produktive, und diese Vielseitigkeit spiegelt sich dann in den Songs wider.

RIFF SHIFT: Man sagt häufig, dass es für Künstler erfolgsversprechender sein kann, eine klare Linie zu verfolgen, bzw. stilistisch auf einem Gleis zu fahren. Würdest du das auch so sehen?

Claus Trophobia: Das mag stimmen, aber es muss ehrlich sein und von Herzen kommen. Es ist ein Entstehungsprozess, diese Linie zu finden. Vielleicht pendle ich mich irgendwann auf einen Stil ein, das weiß ich noch nicht.

RIFF SHIFT: Würdest du das als dein Ziel beschreiben, dich einzupendeln?

Claus Trophobia: Der Weg ist das Ziel, und momentan schlägt das Pendel noch weiter aus.

RIFF SHIFT: Du hast dein Album letztes Monat im Wiener Battle Axe im Rahmen einer Akustik-Show präsentiert. Wie hast du das umgesetzt?

Claus Trophobia: Es war eine Herausforderung, das alles runterzubrechen. Ich war unterstützt durch einen Looper, wobei ich damit hauptsächlich den Rhythmus hervorgehoben habe. Tatsächlich war es eine Akustik-Show, entsprechend hat man die Songs auch rhythmisch adaptiert und anders dargeboten. Man tut sich schwer, da man nicht jeden Song eins zu eins spielen kann und er dann genau so klingt, wie er soll. Bei manchen lässt es sich gar nicht umsetzen, und die habe ich dann ausgelassen. Andere haben aber funktioniert, und ich glaube, sie sind auch ganz gut angekommen.

RIFF SHIFT: Das heißt, du musstest auf einiges verzichten?

Claus Trophobia: Ja, was No Love betrifft schon. Fünfzig Prozent des Sets waren aber sowieso ganz neue Songs, die ich, auch im Hinblick auf diesen Auftritt, erst vor kurzer Zeit geschrieben habe.

RIFF SHIFT: Warum ist das Album eigentlich genau nach diesem Song benannt? Spricht er dich besonders an, oder war es der erste?

Claus Trophobia: Es ist derjenige Song, der den Stein losgetreten hat. Außerdem bleibt er, wie ich denke, am ehesten bei den Leuten hängen.

RIFF SHIFT: Es gibt auch ein Musikvideo zu dem Song. Ist auch das selbst produziert oder gab es dazu Unterstützung?

Claus Trophobia: Auch das ist selbst produziert, wobei ich beim Dreh Unterstützung von meinem Mindbomb-Kollegen Alessandro erhalten habe, der auch im Video zu sehen ist.

RIFF SHIFT: Du hast ja bereits Erfahrung beim Dreh und der Produktion von Musikvideos, da gibt es ja bei Mindbomb auch schon einige, die online zu finden sind…

Claus Trophobia: Ja, das war jetzt schon das vierte Musikvideo mittlerweile.

RIFF SHIFT: Findest du, in den Videos ist eine Steigerung zu verzeichnen?

Claus Trophobia: Absolut, nur stellt sich natürlich die Frage, wie lange das noch so machbar ist als Laie. Unser Budget ist natürlich auch stark begrenzt, ich glaube aber, wir haben mit den Mitteln, die uns zur Verfügung standen, gute Ergebnisse erzielt.

RIFF SHIFT: Was war die größte persönliche Herausforderung für dich bei deinem Album-Release?

Claus Trophobia: Die Arbeit abzuschließen und zu sagen, dass das Ding jetzt fertig ist. Das war der größte Schritt.

RIFF SHIFT: Wie würdest du, im Hinblick auf dein musikalisches Tun, die österreichische Musikszene beschreiben? Siehst du irgendwelche Dinge, an denen du dich stößt?

Claus Trophobia: Ich glaube, das Problem ist überall das gleiche heutzutage, nämlich dass man sich von Haus aus positionieren und verkaufen muss. Man muss ein Produkt sein, dass beschrieben und beworben gehört, was dem künstlerischen Prozess im Weg steht. Aber ich glaube, das ist überall so, egal, wo man hingeht.

RIFF SHIFT: Was würdest du anderen Musikern, die ähnlich wie du in Hinblick auf Equipment, Finanzierung, Produktion etc. auf sich selbst gestellt sind, raten? Kannst du ihnen etwas mit auf den Weg geben?

Claus Trophobia: Ich würde ihnen sagen, dass sie ihr eigenes Ding durchziehen und sich nicht korrumpieren lassen sollen. Beispielsweise im Hinblick auf Genre. Das war immer mein Problem mit Bands, dass mehrere Vorstellungen aufeinander prallen, jeder eine etwas andere Schiene fahren möchte und dadurch Reibung entsteht. Im Endeffekt muss man dann einen Kompromiss finden, und ich weiß nicht, ob man sich mit einem Kompromiss erfolgreich entwickeln kann.

RIFF SHIFT: Du hast ja nun beide Seiten erfahren, sowohl die Arbeit mit Bands als auch alleine. Würdest du sagen, du bevorzugst eine der beiden Arten?

Claus Trophobia: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man alleine ist, hat man natürlich alle Freiheiten und kann alles tun, was man will, ohne dass jemand dazwischenredet. Andererseits ist es auch schwieriger, sich zu motivieren, Dinge durchzuziehen, wenn man alleine ist. Man muss ja wirklich alles selbst organisieren, und das ist die Herausforderung.

RIFF SHIFT: Gibt dir die Gruppenarbeit oder dein Soloprojekt mehr?

Claus Trophobia: Ich glaube, ich brauche beides. Für mich ist es aus jetziger Sicht keine Option, auf eines davon zu verzichten.

RIFF SHIFT: Gib uns einen Ausblick – was steht in nächster Zeit an?

Claus Trophobia: Ich arbeite derzeit an meinem neuen Album. Das ist zeitintensiver, als ich gedacht hatte, aber das Song- und Soundmaterial ist sehr vielversprechend, auch dadurch, dass ich jetzt vermehrt mit analogen Synthesizern arbeite. Wann es erscheint, kann ich nicht sagen, da das neben einem Fulltime-Job doch sehr schwierig ist. Neben dem neuen Album arbeite ich auch an einem Soundtrack für einen Kurzfilm. Bereits bei No Love sind ja schon einige Spielereien in dieser Richtung dabei, die mir viel Spaß gemacht haben und die ich auch mit aufs Album genommen habe. Genau diese haben mir jetzt diesen Auftrag für einen Science-Fiction-Film beschert, was besonders spannend für mich ist. Es ist eine ganz neue Herausforderung, eine komplett andere Arbeitsweise. Da ich ja über Soundtracks zur Musik gekommen bin, wäre das schon eine Art Traumjob. Ob ich dem gewachsen bin, wird sich zeigen.

Claus Trophobias Debütalbum No Love ist in limitierter Auflage erhältlich.

 

Autorin: Robin Frank

 

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Alice In Chains, 30.06.2018

Blog, Gig Review

Alice In Chains played Vienna’s Open Air Arena on Saturday, June 30th in course of their 2018 world tour. The Seattle grunge legends were supported by local rockers Mother’s Cake.

© Mother’s Cake

Mother’s Cake started out in 2008, signed with Gab Music and released their debut Creation’s Finest in October 2012, which was produced by Georg Gabler and featured by Ikey Owens of The Mars Volta. After playing support shows for Iggy and the StoogesDeftones and Limp Bizkit, they can now tick Alice In Chains off their list as well.
It is not hard to see why the band enjoys growing success – the stage suits them extremely well. They behave in the same way their music works. Very straight-forward, but then again psychedelic, dreamy and slightly off track. Mother’s Cake are an unpretentious, talented and very sympathetic bunch of musicians with lots of potential yet to be reached, and set the perfect mood for the main act of that evening.

© Alice In Chains

After Lane Staley’s tragic death in 2002, the band went through a rather long pause. In 2006, the singer William Du Vall joined the group. Together they recorded the well-known studio albums Black Gives Way to Blue and The Devil Put Dinosaurs Here. Their newest studio album Rainier Fog, from which they played the song The One You Know, will be released on August 24th.

Of course, the expectations were extremely high. The pressure has been on Du Vall to live up to what became Alice In Chains‘ trademark, the twin vocals, from minute one. Yet in my eyes, he masters this task superbly. The audience’s opinions on the topic definitely differed. Some fans felt he failed to transport the feeling of Staley. But imagine having to step into shoes like that – and still performing the entire set without a single mistake, which is exactly what Du Vall did. He was not only very present and attentive to the audience, he also delivered 100 percent. My assumption is that in fact his natural timbre is warmer and fuller, yet he mastered the technique he needs for the songs‘ vocals, which tend to be colder and flatter, fully, which makes his performance even more impressive.
There probably is not one single negative thing that can be said about this show. All musicians performed on an extremely high level. There were no uncertainties, allures or bad vibes coming from this band. Ex-Ozzy Osbourne-bassist Mike Inez was at least as energetic as drummer and founding member Sean Kinney. Yet the most inspiring was guitarist, singer, lyricist and mastermind Jerry Cantrell.
The fourpiece opened their set with Bleed the Freak from their Facelift-album, but most of all played songs from the Dirt-album, including Them Bones, Dam That River and Down in a Hole. Toward the end of the set, Cantrell announced Nutshell, dedicated to Staley, former bassist Mike Starr and Pantera-drummer Vinnie Paul, before concluding the show with Would? and Rooster for the encore’s finale shortly after.
And even though they decided not to play one of their most famous songs Angry Chair, it certainly was an evening that let all fans‘ hearts beat faster, so fast each of the musicians was presented with a flower bouquet by one fan at the end of this truly brilliant show.

 

© RIFF SHIFT

 

Author: Robin Frank

More information / photo credits:

http://aliceinchains.com
https://www.motherscake.com
http://arena.wien